Leistungen

Oberstes Ziel der Geriatrie ist, neben der altengerechten Diagnostik und Therapie, die Erhaltung der selbständigen Lebensführung. Die Therapie soll immer Hilfe zur Selbsthilfe sein, die den Patienten im Rahmen seiner Möglichkeiten fördert, ohne ihn zu überfordern.

Im Mittelpunkt der geriatrischen Akutbehandlung stehen die diagnostische Abklärung akuter und meist mehrfacher Krankheitsbilder sowie deren Behandlung. Krankheitsbilder mit infauster Prognose werden in enger Absprache mit den Angehörigen würdevoll unter palliativmedizinischen Gesichtspunkten selbstverständlich unter Berücksichtigung der Patientenverfügung behandelt. Die Einbeziehung von Mitarbeitern der Hospizgruppe und geistlicher Beistand sind abhängig von den Wünschen der Betroffenen.

Der geriatrische Patient wird zum Aufnahmezeitpunkt schwerpunktmäßig entsprechend seiner Krankheitszeichen internistisch und neurologisch untersucht.

Dokumentation als Grundlage der Therapie

Der Untersuchungsbefund wird umfassend dokumentiert. Pathologische Untersuchungsbefunde werden der speziellen Diagnostik zugeführt und im Verlauf kontrolliert und dokumentiert. Neben der Dokumentation der Erkrankungen werden auch Informationen zum sozialen Umfeld erfasst.

Im geriatrischen Team werden anhand der vorliegenden Informationen und Untersuchungsergebnisse Behandlungsziel und Behandlungszeitraum festgelegt. Abhängig vom Therapieverlauf werden diese Punkte der Entwicklung angepasst. Eng eingebunden in unser Geriatriekonzept sind neben den ärztlichen und pflegersichen Leistungen Ergotherapie und Krankengymnastik.

Für jeden Patienten ein eigenes Konzept

Die Sitzung des geriatrischen Teams findet zunächst mindestens zweimal pro Woche statt. Zu jeder Zeit sind Einzelgespräche mit den Teammitgliedern bei akuten Befundveränderungen durchführbar. Dieses individuell angepasste geriatrische Behandlungskonzept wird in Zusammenarbeit mit den Angehörigen abgesprochen.

Dem Hausarzt wird umgehend die von uns erhobene Diagnose und das Therapiekonzept übermittelt. Im Rahmen der Entlassungsplanung sind die Informationen des Hausarztes über die Versorgungsverhältnisse des Patienten von großer Bedeutung.

Spätestens einen Tag vor der stationären Entlassung informiert der Stationsarzt sowohl die Angehörigen bzw. die Verantwortlichen für die nachstationäre Versorgung als auch den Hausarzt über das weitere Vorgehen. Selbstverständlich sind die behandelnden Ärzte zu jeder Zeit, auch nach stationärer Entlassung des Patienten, sowohl für den Hausarzt als auch für die Angehörigen und betreuenden Personen auskunftsbereit, um eine problemlose nachstationäre Versorgung zu gewährleisten.

Qualitätsorientiertes Entlassungsmanagement bedeutet:

  • Intensiver Kontakt zu einweisenden Hausärzten, auch während der stationären Behandlung.
  • Entlassung grundsätzlich mit endgültigem Entlassungsbrief sowie über Faxversendung gewährleistete Information an den Hausarzt am Entlassungstag.


Zentrale Eschwege 
Tel.: 05651-82-0

Zentrale Witzenhausen
Tel.: 05542-504-0

ISO 9001:2008

Die Klinikum Werra-Meißner GmbH betreibt die beiden Krankenhäuser in Witzenhausen und Eschwege . Gesellschafter sind der Werra-Meißner-Kreis und die Stadt Witzenhausen.

Kontakt

Klinikum Werra-Meißner GmbH
Elsa-Brändström-Str. 1
37269 Eschwege

Telefon: 05651 /  82 0
Telefax: 05651 /  82 1016
E-Mail: e-mail@klinikum-wm.de

© Klinikum Werra-Meißner GmbH | Impressum

 
Kontakt & Anfahrt
Notruf