Kardiologie

Erkrankungen des Herzkreislaufsystems sind die häufigste Ursache für eine stationäre Behandlung von Patienten in Deutschland. Etwa die hälfte aller im Krankenhaus internistisch behandelten Patienten des Werra-Meißner Kreises bedürfen einer Behandlung durch einen Kardiologen. Ein großer Teil der Patienten erreicht unsere Klinik im Rahmen der Notfallversorgung z.B. bei akutem Herzinfarkt oder akut aufgetretener Luftnot.

Kardiologie ist unserem Team Herzenssache

Die Abteilung für Kardiologie ist eine der größten Abteilungen des Klinikums Werra-Meißner. Neben der Versorgung auf den beiden Normalstationen stehen zusätzlich eine so genannte Intermediate Care und eine interdisziplinäre Intensivstation für die Patienten zur Verfügung.

Die Klinik für Kardiologie bietet die gesamte moderne kardiologische Diagnostik und Therapie einschließlich Notfallversorgung und Intensivmedizin an.

Folgende Krankheitsbilder betreut die Abteilung für Kardiologie:

  • Koronare Herzerkrankung (Angina pectoris, akuter Herzinfarkt)
  • Herzschwäche (Leistungsminderung, Luftnot, akutes Lungenödem)
  • Herzmuskelerkrankungen (Kardiomyopathie)
  • Herzrhythmusstörungen, Bewustseinsverlust (Synkope)
  • Operative Implantation und ambulante Nachsorge von Schrittmachern und Defibrillatoren (ICD-Systeme), inkl. spezieller Systeme zur
  • Behandlung der schweren Herzinsuffizienz (cardiale Resynchronisationstherapie – biventrikuläre Schrittmacher und ICD- Systeme)
  • Entzündliche und infektiöse Erkrankungen des Herzens
  • Herzklappenerkrankungen
  • Bluthochdruck und dessen Begleiterkrankungen
  • Schlaganfall
  • Durchblutungsstörungen

Eine spezielle kardiologische Ausbildung unserer Mitarbeiter, die hochwertige Geräteausstattung und jahrzehntelange Erfahrung garantieren eine Behandlung der Patienten auf höchstem Niveau. Beim akuten Herzinfarkt ist eine schnellstmögliche Behandlung der Patienten lebenswichtig. Um eine optimale Behandlung von Patienten mit akutem Herzinfarkt zu gewährleisten, besteht eine 24h PCTA Bereitschaft des Herzkatheterlabors.

Zur weiteren Optimierung der Behandlung dieser Patienten wird ab Mai 2009 ein modernes Herzkatheterlabor im Klinikum Werra-Meißner in Eschwege zur Verfügung stehen. Hier werden die Patienten dann noch schneller von erfahrenen Kardiologen behandelt werden können.


Abteilungsleitung

Das Team der Kardiologie besteht zur Zeit aus dem Chefarzt, 4 Oberärzten und 4 Assistenzenzärzten und 1 Arzt Assistenz. Es stehen spezialisierte Pflegkräfte zur Versorgung der Patienten zur Verfügung.

Kardiologie

PD Dr. med. Schott, Peter

Ärztlicher Leiter und Chefarzt Abteilung Kardiologie Standort Eschwege

Sekretariat

Tel.: 05651 / 82 1641
Fax: 05651 / 82 1643

Terminvereinbarungen stationäre Aufnahmen:

Tel.: 05651 / 82 2549

Herzkatheterlabor

Tel.: 05651 / 82 2549
Fax: 05651 / 82 1646


Leistungen:

EKG, Belastungs-EKG, Langzeit-EKG

Mittels der Aufzeichnung von EKG-Registrierungen in Ruhe oder unter Belastung können Aussagen zu einer möglichen Herzerkrankung getroffen werden. Vor der Anwendung weiterer ggf. belastender Untersuchungen sollte diese Untersuchungen durchgefürt werden. Mittels einer Langzeit-EKG Registrierung wird untersucht, ob Herzrhytmusstörungen vorliegen.

Ultraschalldiagnostik (Echokardiographie, Duplexsonographie)

Die Abteilung Kardiologie bietet die gesamte Bandbreite aller wichtigen kardiologischen Ultraschallverfahren an, wie z.B.:
  • transthorakale Echokardiographie,
  • transösophageale Echokardiographie,
  • Stressechokardiographie zur Beurteilung von Kardiomyopathien, Klappenvitien und Herzdurchblutung,
  • Kontrastechokardiographie sowie
  • Duplexsonographie der peripheren und extrakraniellen Gefäße.

Die Herzkatheteruntersuchung

Das Prinzip aller Untersuchungen und Behandlungen im Katheterlabor ist gleich: Durch ein Blutgefäß wird ein winziger Schlauch in das Herz geschoben.

Die Untersuchung beginnt damit, dass ein Gefäß punktiert wird. Sie werden zunächst örtlich betäubt und spüren in der Regel nichts von dem Eingriff. Über das Gefäß wird nun der Katheter eingeführt und bis zum Herzen vorgeschoben. Dort erfolgt dann in aller Regel die Darstellung der Herzkranzschlagadern mittels Kontrastmittel und Röntgendarstellung. Ferner können über die Katheter wichtige Parameter der rechten und linken Herzkammer gemessen bzw. dargestellt werden.

Sollte es notwendig sein, kann direkt während der Untersuchung eine Aufweitung verengter Gefäße mit einer Ballonaufdehnung und anschließender Einbringung eines Stents (Gefäßstütze) erfolgen. Die Ärzte bemühen sich um eine kurze Behandlungszeit, um die Belastung unter anderem durch die Röntgenstrahlen möglichst gering zu halten.

Patienten mit Ruhebeschwerden (akutes Koronarsyndrom) oder akutem Herzinfarkt können ab Mai 2009 von uns Rund-um-die-Uhr behandelt werden. Dies wird durch eine lückenlose Rufbereitschaft gewährleistet werden.

Herzschrittmacher und Defibrillatoren

Wir bieten die gesamte Breite aller wichtigen kardiologischen implantierbaren Geräte wie Schrittmacher- und Defibrillatoren an:
  • Indikationsstellung, Implantationen und Nachsorge von 1-, 2- und 3-Kammer-Schrittmachersystemen
  • Indikationsstellung, Implantationen und Nachsorge von 1-, 2- und 3-Kammer- ICD-Systemen (Defibrillatoren)
  • Implantation und Nachsorge so gennanter „Event-Rekorder“ bei unklaren Ohnmachtsepisoden (Synkopen)

Die Ausbildung und langjährige Erfahrung unserer Mitarbeiter auf dem Gebiet der Implantation und Nachsorge sowie die vorhandene Geräteausstattung ermöglichen Implantationen und Untersuchungen auf höchstem Niveau.

Zentrale Eschwege 
Tel.: 05651-82-0

Zentrale Witzenhausen
Tel.: 05542-504-0

ISO 9001:2008

Die Klinikum Werra-Meißner GmbH betreibt die beiden Krankenhäuser in Witzenhausen und Eschwege . Gesellschafter sind der Werra-Meißner-Kreis und die Stadt Witzenhausen.

Kontakt

Klinikum Werra-Meißner GmbH
Elsa-Brändström-Str. 1
37269 Eschwege

Telefon: 05651 /  82 0
Telefax: 05651 /  82 1016
E-Mail: e-mail@klinikum-wm.de

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