Senioren-Unfallchirurgie

In den letzten hundert Jahren ist die Lebenserwartung der Bevölkerung ständig gestiegen. Der Fortschritt der Medizin hat dazu geführt, dass viele Senioren gesünder und aktiver leben können. Das Klinikum Werra-Meißner hat schon 1999 reagiert und ein Zentrum für Geriatrie eingerichtet. Ziel ist es, den Senioren nach einer Erkrankung oder Unfallverletzung das Leben in der gewohnten, häuslichen Umgebung so früh wie möglich wieder zu ermöglichen. Im Jahr 2008 wurde eigens eine Abteilung für Seniorenunfallchirurgie auf der Station 6 eingerichtet, die gemeinsam vom Chefarzt der Geriatrie Dr. med. Körner und vom Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie Dr. med. Wagner geleitet wird. In Zusammenarbeit der beiden Abteilungen werden neben der orthopädisch-unfallchirurgischen Versorgung die Möglichkeiten einer geriatrischen, frührehabilitativen Komplexbehandlung genutzt, um das Behandlungsziel zu erreichen und die Behandlungsqualität zu verbessern.

Der Patient kann ohne interne Verlegung die Kompetenz beider Fachdisziplinen nutzen und wird von gleichbleibenden, pflegerischen Bezugspersonen versorgt.

Abteilungsleitung

Die verantwortlichen Ärzte arbeiten eng zusammen, um älteren Patienten eine hervorragende Heilbehandlung im Krankenhaus Eschwege anbieten zu können.

Senioren-Unfallchirurgie

Streckenbach, Uwe

Chefarzt Zentrum für Innere Medizin/ Geriatrie & Altersmedizin Standort Eschwege und Witzenhausen

Leistungen

Im Mittelpunkt unserer Senioren-Unfallchirurgie steht der betagte Mensch, der sich, oftmals unfallbedingt, einer Operation unterziehen muss. Neben der operativen Heilbehandlung sind eine Vielzahl von Begleiterkrankungen wie Diabetes mellitus, Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen, eine koronare Herzkrankheit sowie Polyarthrose und weitere Krankheitsbilder zu versorgen.

Gemeinsame Behandlungskonzepte

Ein Vorteil unserer Senioren-Unfallchirurgie ist, dass im Rahmen von Fallkonferenzen die Behandlungskonzepte gemeinsam erarbeitet werden können. Dadurch wird die unfallchirurgische Versorgung mit der auf die Mehrfacherkrankung spezialisierte Rehabilitation abgestimmt.

Diese Vorteile einer gemeinsamen Fallkonferenz sollen auch für betagte Patienten genutzt werden, die aufgrund großer Schmerzhaftigkeit infolge von Gelenksarthrosen einer elektiven Versorgung mit Gelenkendoprothesen bedürfen. Durch die frühzeitige Einschaltung des Geriaters kann eine altersgerechte differenzierte Behandlung und ein baldiger Übergang in die rehabilitative Phase ermöglicht werden. In manchen Fällen wird durch eine Optimierung der Medikation überhaupt erst ein operativer Eingriff ermöglicht.
Interdiszipliäre Zusammenarbeit

Neben der Zusammenarbeit zwischen der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie und der Geriatrie werden die Spezialisten der weiteren Fachabteilungen unseres Krankenhauses zeitnah eingebunden.

Ein weiterer Schwerpunkt wird die Schmerzbehandlung, z. B. bei der Osteoporose sein. Durch moderne, minimal invasive Verfahren ist es möglich, die mit zunehmendem Alter häufiger werdenden Brüche der Wirbelkörper zu behandeln. Diese Methode, die seit einigen Jahren an der hiesigen unfallchirurgischen Abteilung etabliert ist, trägt stark zur Schmerzlinderung der betagten Patienten bei. Es ist in vielen Fällen möglich, durch eine geriatrische Komplexbehandlung Pflegebedürftigkeit und kurzfristige Wiedereinweisungen bei anhaltenden Schmerzen so gering wie möglich zu halten.

Dieses Angebot im Klinikum Werra-Meißner bietet der Mehrzahl unserer Patienten eine wohnortnahe Versorgung. Angehörige können problemlos Besuche abstatten.

Zentrale Eschwege 
Tel.: 05651-82-0

Zentrale Witzenhausen
Tel.: 05542-504-0

ISO 9001:2008

Die Klinikum Werra-Meißner GmbH betreibt die beiden Krankenhäuser in Witzenhausen und Eschwege . Gesellschafter sind der Werra-Meißner-Kreis und die Stadt Witzenhausen.

Kontakt

Klinikum Werra-Meißner GmbH
Elsa-Brändström-Str. 1
37269 Eschwege

Telefon: 05651 /  82 0
Telefax: 05651 /  82 1016
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