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Interdisziplinäres Adipositas-Zentrum

Adipositaszentrum

Weitere Informationen zum Interdiziplinären Adipositas-Zentrum finden Sie auch auf der Website des Zentrums.

Adipositas-Zentrum

 

Adipositas ist eine chronische Krankheit. Betroffene haben ein hohes Risiko, Begleiterkrankungen zu entwickeln. Ihre Lebensqualität ist oft eingeschränkt. Adipositas bedeutet in Verbindung mit verschiedenen Erkrankungen ein erhöhtes Risiko für eine kürzere Lebenserwartung. Insbesondere die Folge von Herz- und Gefäßerkrankungen fördern dieses Risiko. Wissenschaftliche Studien haben nachgewiesen, dass die Sterblichkeit bei Adipositas erhöht ist.

Eine erfolgreiche Behandlung der ausgeprägten Adipositas ist nur fachübergreifend durch intensive Zusammenarbeit zwischen den Akteuren und mit der Unterstützung durch Selbsthilfegruppen möglich.

Unser interdisziplinäres Adipositas-Team besteht aus Anästhesisten, Chirurgen, Ernährungsberatern, Internisten und Intensivmedizinern, Krankengymnasten, Psychologen und Psychiatern sowie Radiologen. Es wird eine ganzheitliche Therapie der Adipositas in Form von Gewichtsreduktionskursen, Verhaltenstherapie, Bewegungstherapie, Ernährungsberatung, chirurgische Behandlung sowie plastische Korrektureingriffen nach der konsequenten Gewichtsannahme durchgeführt. Weiterhin haben wir für unsere Patienten ein ambulantes Netzwerk mit externen Kooperationspartnern und einer Selbsthilfegruppe etabliert.

Gerne unterstützt Sie unser kompetentes Team bei Ihrer Therapie.

Zentrale Anlaufstelle Adipositas-Zentrum

Frau Gudrun Eisenberg
Tel.: 05651 / 82 1611
Tel.: 05651 / 82 1613

Leistungen

Unsere Basistherapie

Bewegungstherapie hilft nicht nur beim Abnehmen, sondern unterstützt wichtige Körperfunktionen und kann sich auf psychische Probleme heilend auswirken. Durch Sport bekommt man bessere Blutfettwerte, die Leistung des Herzens wird verbessert und der Blutdruck kann gesenkt werden. Psychosoziale Auswirkungen sollen ein positives Selbstwert- und Körpergefühl sowie ein insgesamt besseres allgemeines Wohlbefinden sein. Zur Diät- und Ernährungsberatung gehört ein Gewichtsreduktionskurs unter der Leitung von Herrn Chefarzt Dr. Heinz Berkermann. Der Kurs dauert 6 Monate. Es kann sich jeder zum Kurs anmelden, der volljährig ist.

Die Verhaltenstherapie basiert auf einem multimodalen Behandlungsansatz. Ziel ist die Veränderung der Lebensgewohnheiten. Die Therapie vermittelt Informationen zu Ursachen und Zusammenhängen des Übergewichts und möglicher gesundheitlicher Folgen. Durch das Erlernen von geeigneten Fertigkeiten kann häufig eine deutliche Entlastung erzielt werden. Dazu gehört soziales Kompetenztraining und Problemlösetraining. Die Therapie soll sich langfristig positiv auf die Lebensqualität und nicht zuletzt auch die Gesundheit auswirken. Die Therapie der Adipositas mit Medikamenten stellt eine unterstützende Behandlung dar. Wegen der möglichen, unerwünschten Arzneimittelwirkungen bestehen strenge Anwendungsbeschränkungen.

Unsere operative Therapie

Bei der operativen Therapie sind zwei grundsätzliche Techniken zu unterscheiden. Mit dem so genannten restriktiven Operationsverfahren, wozu das Magenband und der Schlauchmagen gehören, wird das Magenvolumen verkleinert. Dadurch soll das Aufnahmevermögen des Magens reduziert werden. Die Fähigkeit, Speisen zu verdauen, wird dadurch nicht verändert. Die malabsorptiven Techniken verkürzen die Verdauungspassage. Dadurch wird die Nahrung schlechter verwertet. Sie sind im Vergleich zu den restriktiven Methoden technisch aufwändiger, können aber zu einer zuverlässigeren und dauerhafteren Gewichtsabnahme führen. Die meisten Operationen können konventionell mit einem Bauchschnitt oder laparoskopisch mit der Schlüssellochchirurgie durchgeführt werden. Die Entscheidung treffen Patient und Chirurg im gemeinsamen Gespräch. Magenballon  

Über die Speiseröhre wird der Magenballon in den Magen ohne Operation eingeführt. Der Magenballon wird mit Wasser oder Luft gefüllt, um das Magenvolumen zu verkleinern. Dadurch entsteht schon nach Aufnahme einer geringen Nahrungsmenge ein Sättigungsgefühl. Diese Methode kann als Operationsvorbereitung bei Patienten eingesetzt werden, deren gesundheitlicher Zustand eine sofortige Operation noch nicht zulässt.

Unsere Nachsorge

Die Nachsorge bzw. Nachbetreuung des Adipositaspatienten ist ein sehr wichtiger Bestandteil für eine erfolgreiche Gewichtsreduktion. Die Bereitschaft des Patienten dazu ist eine Grundvoraussetzung für einen dauerhaften Therapieerfolg. Dies gilt insbesondere nach der operativen Therapie. Der Patient erhält mit der stationären Entlassung einen Operationsausweis, aus dem hervorgeht, welche Operation durchgeführt wurde und ob sich Fremdmaterial, beispielsweise beim Magenband, im Körper befindet.

Vor der Entlassung erhält der Patient eine Unterweisung zu notwendigen Verhaltensregeln sowie der richtigen Ernährung durch unsere Ernährungsberatung. Bei Bedarf erfolgt die Mitbetreuung durch Ärzte und Psychologen. Innerhalb eines Zeitraumes von zwölf Monaten nach der Operation werden vierteljährliche Nachbetreuungstermine vereinbart. Anschließend ist ein jährlicher Termin ausreichend.

Weitergehende Informationen erhalten Sie in unserem Flyer Adipositas-Zentrum und in einem persönlichen Gespräch.

WEITERE INFORMATIONEN

Laden Sie unseren Flyer herunter und informieren Sie sich umfassend über unser Interdisziplinäres Adipositaszentrum

Flyer Adipositaszentrum

Sprechzeiten

Chirurgische Adipositas-Sprechstunde

Freitag 13.30 – 14.30 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung
Telefon: 05651 / 82 1611

Internistische Adipositas-Sprechstunde

nach telefonischer Vereinbarung
Telefon: 05651 / 82 1651

Psychologische/Psychiatrische Adipositas-Sprechstunde

nach telefonischer Vereinbarung
Telefon: 05651 / 82 1211

Zentrale Eschwege 
Tel.: 05651-82-0

Zentrale Witzenhausen
Tel.: 05542-504-0

ISO 9001:2008

Die Klinikum Werra-Meißner GmbH betreibt die beiden Krankenhäuser in Witzenhausen und Eschwege . Gesellschafter sind der Werra-Meißner-Kreis und die Stadt Witzenhausen.

Kontakt

Klinikum Werra-Meißner GmbH
Elsa-Brändström-Str. 1
37269 Eschwege

Telefon: 05651 /  82 0
Telefax: 05651 /  82 1016
E-Mail: e-mail@klinikum-wm.de

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