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Das Qualitätsmanagement unseres Klinikums

Unser Qualitätsmanagement

Im März 2002 haben unsere beiden Krankenhäuser ein umfassendes  Qualitätsmanagementsystem eingeführt .

Qualitätsmanagement ist für uns ein Instrument der Organisationsentwicklung und Bestandteil der Leistungserbringung. Ziel ist es, unsere Dienstleistungen in Diagnostik, Therapie, Pflege und allgemeinem Service wirtschaftlich und auf hohem Qualitätsniveau - basierend auf dem jeweiligen Stand von Forschung und Wissenschaft - zu erbringen.

Die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des  Systems wird durch eine Qualitätsmanagement-Lenkungsgruppe gewährleistet, der die Geschäftsführung, Krankenhausleitung, die Stabstelle Qualitätsmanagement, zwei stellvertretende  Qualitätsmanagementbeauftragte und die Betriebsräte angehören.

2015 stellte sich das Klinikum mit seinen beiden Krankenhäusern erfolgreich einer gemeinsamen Zertifizierung nach dem Zertifizierungsverfahren der DIN EN ISO 9001:2008


Dieses Qualitätszertifikat (Download)

bescheinigt dem Klinikum eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung und die erfolgreiche Einrichtung und kontinuierliche Weiterentwicklung seines Qualitätsmanagementsystems.


Unsere Qualitätspolitik

Unter Qualitätspolitik verstehen wir die Grundsätze und Normen für die Gestaltung der Qualität unserer Krankenhausleistungen und die Gesamtheit aller damit im Zusammenhang stehenden strategischen und operativen Ziele. Sie bildet den Handlungsrahmen für die Umsetzung unserer Qualitätsziele und den daraus abzuleitenden Maßnahmen zur:

  •  Förderung von Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität
  • Patienten- und Kundenzufriedenheit • Wirtschaftlichkeit
  • ökologischen Orientierung
  • Mitarbeiterorientierung und
  • Förderung des gesellschaftlichen  Ansehens unserer Krankenhäuser.


Unsere Qualitätsphilosophie und unser Leitbild

Die Grundsätze der Qualitätspolitik und die Inhalte der  Qualitätsphilosophie sind in unserem Leitbild verankert.

Ziel unserer leitbildorientierten Arbeit ist die grundlegende Ausrichtung an übergeordneten Absichten zum Wohle von Patienten und Mitarbeitern.


Unsere Qualitätsziele

Die Qualitätsziele basieren auf den strategischen und operativen Zielen unserer Qualitätspolitik und den daraus abgeleiteten Grundsätzen unseres Leitbildes. Vor dem Hintergrund von Leitbild, Qualitätsmanagementansatz und der Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben, werden im Rahmen einer Strategiekonferenz  übergeordnete und auf einzelne Bereiche bezogene Qualitätsziele  festgelegt und in vorgegebenem Zeitrahmen umgesetzt.


RISIKOMANAGEMENT

Patientensicherheit und Risikovermeidung hatte im Klinikum Werra-Meißner schon lange vor Einführung der gesetzlichen Pflicht einen sehr hohen Stellenwert. So erfüllt das Klinikum mit beiden Standorten nicht nur die gesetzliche Pflicht, sondern verfügt darüber hinaus über eine Vielzahl an Instrumenten, welche die Sicherheit von Patienten und deren Angehörigen garantieren. Um dies zu gewährleisten sind ein Team von  Ärzten, Pflegekräften, Hygienefachkräften, Technikern, Hauswirtschaftern, Köchen und Mitarbeitern aus vielen anderen Berufsgruppen unter der Leitung eines ausgebildeten Risikomanagers (DKI Zertifiziert) ständig bestrebt, bestehende Prozesse auf Gefahren und Verbesserungspotentiale hin zu überprüfen und zu optimieren.


PRÄVENTION:

Die Vorbeugung steht an erster Stelle des Risikomanagements. Aus diesem Grund wurden diverse Instrumente entwickelt, um Ihre Sicherheit zu gewährleisten. Hierzu zählen Eigenentwicklungen, sowie von führenden Institutionen empfohlene (und teilweise weiterentwickelte) Instrumente. Dies sind unter anderem:

• Sicherheitscheckliste für operative Eingriffe und der 4-Stufen Plan zur Vermeidung von Eingriffsverwechselungen sowie unsere Weiterentwicklung für die Endoskopie

• Schmerzmanagement

Leider lassen sich bei vielen medizinischen Eingriffen im Krankenhausalltag Schmerzen nicht immer ganz vermeiden. Durch die Einführung unseres Schmerzmanagements möchten wir jedoch die Schmerzen unserer Patienten beheben oder deutlich lindern. Dabei arbeiten Ärzte, Pflegekräfte und Schmerzexperten Hand in Hand. Ferner verfügt unser Klinikum über eine Schmerzambulanz und eine stationäre Abteilung zur Schmerztherapie.

• Zählkontrolle im OP

• Risikoaudits und Risikoatlas (regelmäßige systematische Risikoerhebung)

• Etablierung des von der AOK ausgezeichneten Systems zur Meldung von Beinahe   Vorkommnissen: Critical Incident Reporting System (CIRS)  

Weiterführende Informationen: http://www.aps-ev.de/


IDENTIFIKATION

Im Klinikum Werra-Meißner werden jedes Jahr über  12.000 stationäre Patienten von 1.400 Mitarbeitern mit vielfältigen, komplexen Therapien behandelt. Hier besteht in einzelnen Fällen das Risiko von Verwechselungen (z.B. bei Namensgleichheit oder desorientierten Patienten). Unsere Behandlungen können nur dann erfolgreich sein, wenn der richtige Patient die für Ihn richtige Therapie erfährt. Dafür müssen wir unsere Patienten jederzeit eindeutig identifizieren können, besonders dann, wenn sie dazu nicht in der Lage sind (z.B. sedierte Patienten oder Kinder). Dafür verwenden wir Identifikationsarmbänder. Anders als andere Kliniken stellen wir diese Armbänder allen Patienten zur Verfügung, auch denen, die nicht operiert werden. Zusätzlich werden vor jeder Operation, Narkose oder invasivem Eingriff unter anderem die Identität, der geplante Eingriff sowie der Eingriffsort (Körperseite) geprüft und dokumentiert. Hierzu stehen uns eigens in unserem Klinikum entwickelte Sicherheitschecklisten zur Verfügung, die weit über die Anforderungen und Empfehlungen des Gesetzgebers hinausgehen.

Weiterführende Informationen: Sichere Patientenidentifikation


MEDIKATION

Viele Patienten nehmen bereits vor ihrem Aufenthalt im Krankenhaus regelmäßig Medikamente ein. In der Regel werden im Rahmen der stationären Therapie weitere Arzneimittel verordnet und verabreicht. Um das komplexe Zusammenspiel verschiedener Arzneimittel zu erfassen und eventuelle Interaktionen zu vermeiden setzen wir eine spezielle Software zur Prüfung der Arzneimittel ein. Diese gibt Hinweise auf Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und bietet den aktuellen Stand des international verfügbaren Wissens. Zusätzlich werden patientenspezifische Daten (z.B. Laborwerte, Gewicht, Alter, bekannte Allergien) berücksichtigt. Selbstverständlich werden unsere Medikamente nach dem Vier-Augen-Prinzip analog den Empfehlungen des Aktionsbündnisses für Patientensicherheit gerichtet.

Weiterführende Informationen:

10 Tipps: Arzneimittel zu Hause


DOKUMENTATION

In unserem Klinikum werden jegliche Daten über und um unsere Patienten ausführlich dokumentiert. Die Dokumentation erfolgt seit einigen Jahren zunehmend digital, um einen möglichst schnellen Zugriff für Mitarbeiter des Klinikums zu ermöglichen. Die digitale Aufzeichnung dient zusätzlich dazu, Übertragungsfehler sowie Fehlinterpretationen zu vermeiden und eine bessere Lesbarkeit und Struktur der Daten zu schaffen.


MEDIZINPRODUKTE

Die Umsetzung der neu Überarbeiteten Medizinproduktebetreiber-Verordnung war für viele Krankenhäuser eine große Herausforderung. Wir sind dieser Herausforderung mit viel Eigeninitiative begegnet und haben diese für uns genutzt, um die Sicherheit rund um Medizinprodukte noch einmal deutlich zu verbessern.

Unser Beauftragter für Medizinproduktesicherheit ist im Bereich Risikomanagement angesiedelt, und für alle sicherheitsrelevanten Belange zum Thema Medizinprodukte (z.B. Rückrufaktionen oder Sicherheitswarnungen von Medizinprodukteherstellern) verantwortlich. Er ist direkt der Geschäftsführung unterstellt und arbeitet eng mit der Verwaltungsleitung sowie der extern beauftragten Firma für Medizinprodukte zusammen.

Für weitere Fragen zu dem Thema wenden Sie sich bitte an unseren Beauftragten für Medizinproduktesicherheit

Herrn Dirk Zugehör                                                                                                                Stabsstelle Qualitätsmanagement                                                                Risikomanagementbeauftragter                                            medizinproduktesicherheit@klinikum-wm.de        

 Tel.: 05651 / 82-1114      

Zentrale Eschwege 
Tel.: 05651-82-0

Zentrale Witzenhausen
Tel.: 05542-504-0

ISO 9001:2008

Die Klinikum Werra-Meißner GmbH betreibt die beiden Krankenhäuser in Witzenhausen und Eschwege . Gesellschafter sind der Werra-Meißner-Kreis und die Stadt Witzenhausen.

Kontakt

Klinikum Werra-Meißner GmbH
Elsa-Brändström-Str. 1
37269 Eschwege

Telefon: 05651 /  82 0
Telefax: 05651 /  82 1016
E-Mail: e-mail@klinikum-wm.de

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